lesotho

Unesco-Projekttag – Wassertoilettenbau in Lesotho

Auf Anregung und unter Anleitung von Robin Wood Bremen (Frau A. Reinicke) hatte sich meine Klasse 8b für das Thema „Wasserprojekte in Lesotho“ entschieden. In verschiedenen Gruppen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler länderkundliche Aspekte. Schwerpunkt des Interesses war das Dewats-System*, das die Bremer Organisation Borda* in Lesotho durchführt.

 

Die Schülerinnen und Schüler haben erfahren:

- Lesotho gehört zu den ärmsten Ländern Afrikas;

- die Analphabetenrate liegt bei 36 %;

- 3o % der Bevölkerung ist mit dem HI-Virus infiziert;

- Lesotho ist ein sehr wasserreiches Land, das sein Wasser an Südafrika

verkauft, aber selbst unter primitivsten hygienischen Verhältnissen

leben muss (Schultoiletten z.B. bestehen aus einfachen Löchern in der

Erde);

- dank Dewats ist es jetzt möglich, einfache und effiziente Kläranlagen

zu bauen;

- mit dem dabei entstandene Biogas wird in den Schulküchen

gekocht.

 

Diese Ergebnisse wurden von den Schülerinnen und Schülern mit großformatigen Postern und einem Film präsentiert, den sie selbst erläuterten.

 

* Borda steht für „Bremer Arbeitsgemeinschaft für Übersee und Entwicklung und hat zum Ziel, den Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen zu sichern und eine intakte Umwelt schützen – mit einer partnerschaftlichen und praktisch orientierten Arbeitsweise sowie der konsequenten Erforschung und Nutzung erneuerbarer Energien.

* Dewats Systems  steht für “Decentralized Wastewater Treatment Solutions” (= Kläranlagen Syteme). Es beinhaltet die Errichtung von Kläranlagen in tropischen oder subtropischen unterentwickelten Ländern.