Bericht über das Ländertreffen Niedersachsen- Bremen - Sachsen-Anhalt vom 29.02.-02.03.2016 in Köthen

 

Die Veranstaltung wurde organisiert vom Ludwigsgymnasium in Köthen / Sachsen-Anhalt. Die UNESCO-Projektschule übernahm die Aufgabe kurzfristig, da der ursprünglich geplante Veranstaltungsort, Halle, aufgrund aktueller Ereignisse verschoben werden musste.

Nach einer feierlichen Begrüßung und Vorstellung der UNESCO-Schulaktivitäten durch die UNESCO-Schülergruppe wurden organisatorische Fragen geklärt und der weitere Tagungsablauf festgelegt.

 

1.Tag

Das Ländertreffen am ersten Nachmittag widmete sich folgenden Themen:

Wechsel in der Landesleitung Niedersachsen: Durch die Berufung von Heinz Jürgen Rickert in die Bundeskoordination wurde eine Neubesetzung der Landesleitung notwendig. Peter Klein übernahm zunächst kommissarisch die Leitung bis Rene Schuhmacher die Aufgabe fest übernahm.

Beirat der Landeskoordination: Die Landesleitung soll durch einen Beirat, der sich aus Delegierten der Mininetzwerke zusammensetzt, entlastet werden. Der Beirat tagt immer im Anschluss an die Arbeitssitzungen in Hannover.

Vorbereitung der Fachtagung in Goslar: Die inhaltliche Planung und Kalkulation der Workshops ist weitgehend abgeschlossen;  die Konzepte wurden eingereicht. Die Organisation und Finanzierung der Jugendworkshops wird vollständig von der Autostadt Wolfsburg übernommen.

Bildungslandschaften: Rene Schuhmacher erhielt von den einzelnen Schulen die geforderte Beschreibung der Bildungslandschaften.

 

2.Tag

In einer Open Space Veranstaltung ordneten sich die Teilnehmer verschiedenen Fragestellungen zur Implementierung der neuen Qualitätsstandards an den Projektschulen zu.

Veränderungen der Schullandschaft wurden dabei stark berücksichtigt. Themen waren z. B. die Inklusion und die Flüchtlingsproblematik in Bezug auf UNESCO- Fragestellungen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Implementierung der Standards in die schuleigenen Curricula. Dazu sammelten die Teilnehmer verschiedene Ideen.

Die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppe wurden in Protokollen festgehalten und sollen vom Veranstalter an alle Teilnehmer verschickt werden.

 

3.Tag

Am dritten Tag wurde die Arbeit in Workshops fortgesetzt. Zur Wahl standen die Themen:

  • Mobilität und Rassismus
  • Integration in der Praxis
  • Internationale Projekte in der Schule

Im Rahmen des Workshops „ Integration in die Praxis“ berichteten zwei Professoren des Landesstudienkollegs Köthen von ihrer Arbeit mit den ausländischen Studenten und der konkreten Umsetzung von UNESCO - Projektideen im wissenschaftlichen Bereich.

Das Landesstudienkolleg bereitet ausländische Studenten aus über 30 Nationen auf das Studium in Deutschland vor und vermittelt dazu fachliche, sprachliche und kulturspezifische Grundlagen.

Auch Studenten aus unterschiedlichen Ländern kamen zu Wort. Sie schilderten anschaulich ihre Erfolge bezüglich des Erlernens der deutschen Sprache in Verbindung mit dem Studium. Hervorgehoben wurden gemeinsame Aktionen und Angebote, die die Integration fördern.

Der Austausch wurde von den UNESCO-Koordinatoren in Hinblick auf neue Ideen zur Fortführung der Arbeit an der eigenen Schule als sehr bereichernd und aufschlussreich wahrgenommen.

Die Veranstaltung endete mittags mit einer gemeinsamen Abschlussrunde.

 

- von M. H. v. Heereman und Sascha Wendt