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Internationaler Projekttag 2012

Hinterm Tellerrand geht´s weiter...

Weltbewusst essen und leben!

 

Während der Projekttage vom 2.- 4. Mai 2012 schauten wir an unserer Schule über den Tellerrand und nahmen vieles unter die Lupe:

u.a. Hühnchen, Schokolade und Kakao, Obst von nah und fern, die Indische Küche, Handelswege und Welternährung, was eine Überflussgesellschaft 'sich

– so alles- leistet´, ......

Dazu gab es Tango- und Kaffeehausmusik, nach Internationalen Rezepten wurde in unserer Mensa Essen zubereitet und später als Rezeptbuch sowie in Bildern präsentiert.

 

Außerdem blickten wir bereits auf den Genuss und Vertrieb von im schuleigenen Schrebergarten geernteten Kartoffeln im Herbst 2011 zurück.

 

 

Spendensammlung für „arme Kinder in Moldawien" am unesco-Projekttag

Eine Projektgruppe im fünften Jahrgang beschäftigte sich mit der Frage, warum es Kinder gibt, die keine Schokolade mögen. Nachdem sie in Geschichten über Maria aus Brasilien, Jandi aus Malaysia und Julia aus Ghana erfuhren, dass diese Kinder zwar schon früh auf Kakaofarmen arbeiten müssen, aber noch nie Schokolade probieren durften, kam der Wunsch auf, armen Kindern zu helfen. Die Fünftklässler wollten wissen, wie man das am besten macht.

Damit diese Hilfe auch bei den Bedürftigen ankommt, muss man sich eine vertrauenswürdige Organisation suchen. Da die Klasse von Frau Papon zur Zeit ohnehin Kleidersammlungen für das wortundtat-Projekt in Moldawien durchführt, kamen drei der Schülerinnen auf die Idee, für die Kinder dort auch Geldspenden sammeln zu wollen. Das taten sie dann mit Inbrunst, so dass am Freitagmittag über 27 Euro zusammen gekommen waren. Der aufgerundete Betrag von 50 Euro ist zwar einerseits nur ein Tropfen auf den heißen Stein, andrerseits aber ein Zeichen für Mitgefühl, das sich unmittelbar in Taten äußert.

P. Niehardt

Google-Map unserer Nahrungsläden in der Neustadt

Nach dem Motto: "Bevor ich über den Tellerrand schaue, muss ich wissen, wo mein Teller ist...", hat die Klasse 6e eigene Einkaufsorte von Nahrung mithilfe ihrer Eltern erfragt, und ist zu diesen gefahren, um dort kleine Videoclips zu drehen. Die Videoclips wurden später in einer Google-Map zusammengeführt. Leider hat uns Herr Google bei der Präsentation einen Strich durch unsere Rechnung gemacht. Nun suchen wir bis zum Jugendaktionstag eine Lösung, um unser Produkt präsentieren zu können...

R. Felguth

Thema OBST der Klassen 6a und 6b

Im Rahmen der Unesco Projektwoche haben sich die Klassen 6a und 6b mit dem Thema OBST beschäftigt. Wo kommt unser Obst eigentlich her? Manches wächst zwar in Deutschland, wird aber trotzdem aus fernen Ländern eingeführt, weil es gerade zu dem Zeitpunkt bei uns nicht reif ist. Zum Beispiel kann man im Dezember Erdbeeren essen, die wurden dann aber nicht in Deutschland geerntet, sondern in Übersee. Viele Früchte, wie z.B. Ananas, Bananen, Mango, Papaya und Kiwi sind nicht bei uns heimisch. Dafür wachsen in Deutschland viele verschiedene Apfelsorten. Und um diese Apfelsorten ging es am 2. Projekttag. Da haben die Klassen nämlich einen Besuch im Naturkostkontor, im Überseehafen in Bremen gemacht. Das Naturkostkontor ist auf dem Gelände des Großmarkts in Bremen zu finden. Wir mussten mit der 26 eine ganze Weile fahren und dann noch ein Stück in den Hafen laufen.

Im Naturkostkontor werden ausschließlich biologisch angebaute Lebensmittel gekauft, gelagert und an Einzelhändler, Restaurants oder Schulküchen weiterverkauft. Biologisch angebautes Obst wurde nicht chemisch behandelt und ist für den Menschen sehr gesund. Leider ist es auch nicht ganz billig, denn es muss sehr sorgsam und mit viel Arbeitsaufwand angebaut werden, weil z.B. das Unkraut nicht „weggespritzt" wird. Die Gruppe wurde im Naturkostkontor begrüßt und bekam Informationen über den Betrieb, der schon seit Jahren besteht. Danach wurden verschiedene Säfte „verkostet", d.h. wir sollten sie probieren und sagen, um welchen Saft es sich handelt und wie er uns geschmeckt hat. Lieblingssaft der 6a war wohl der Mangosaft.

Anschließend stand ein Besuch der Lagerräume auf dem Programm, einige Obstsorten und auch Käse, Joghurt und Milch müssen kühl gelagert werden und in den Räumen war es richtig kalt, 5°C. Wir stellten dort fest wo genau das Obst herkam und auch die Region feststellen. So kamen z.B. Zitronen aus Italien und aus der Region Sizilien. Eine spanische Region, aus der in Bremen viel Bioware ankommt, ist Andalusien. So erfuhren wir interessante Einzelheiten und zum Schluss „verkosteten" wir noch mehrere Apfelsorten. Die Lieblingssorte der 6a war Jonagold und Topaz.

Auf dem Rückweg wurden wir auf der großen Waage, auf der sonst die Lastwagen gewogen werden, auch gewogen. Die Klasse 6a wog mit ihren 3 Begleiterinnen 1.280 kg – wer hätte das gedacht!?

R.P.

 

Die 7b im „Botanika"

1. Tag

Nachdem wir mit der Bahn 20 Minuten gefahren sind, mussten wir weitere 20 Minuten bei prächtigem Sonnenschein zur Botanika laufen.

Als wir angekommen sind, haben wir vier Teams gebildet und sind daraufhin in den Botanischen Garten gegangen.

Wir haben ein Blumen-Rallye gemacht, bei der jedes Team drei Blumen bekommen hat, von denen er einzelne Informationen (Name, Höhe, Blütenfarbe...) herausfinden

und diese dann in einem Steckbrief angeben sollte.

Als wir zum Schluss dann alle Namen hatten, bekamen wir für jede Blume ein Kärtchen und jedes Team hatte am ende drei Kärtchen mit jeweils einem Buchstaben drauf.

Aus den einzelnen Buchstaben sollten wir dann ein Lösungswort erstellen das wie folgt heißt: "LUNGENKRAUT".

Nach der Rallye sind wir wieder in das Hauptgebäude gegangen und haben in den Teams eine Fantasieblume nach bestimmten Vorgaben, wie z.B. Blütenanzahl usw., gemalt.

Wir haben ihnen auch Namen gegeben wie z.B. Sippo, Drei Blatt Blüte, Raketen-Blume und Clawy Blume.

Das war der erste Tag in der Botanika.

2.Tag

Auf der Hinfahrt hat es geregnet, gedonnert und geblitzt, aber nicht nur auf der Fahrt, nein, sondern auch als wir gelaufen sind.

Kurz nach dem wir angekommen sind, sind wir in einen anderen Raum gegangen, in dem wir ein Rezept für Eukalyptus Bonbons bekommen haben.

Auf dem Rezept stand, dass die Bonbons aus 250g Zucker, 1EL Traubenzucker, 1-2 Tropfen Eukalyptusöl und 6EL Wasser oder Tee bestehen.

Als wir dass alles vermischt und gekocht hatten, haben wir die Masse in Formen gegossen und zum abkühlen stehen gelassen.

Nach dem Wegstellen sind wir in die Ausstellung gegangen, in der wir ein Forscher-Quiz machen sollten, das ca. 1,5 Stunden dauerte.

Nach den 1,5 Stunden sind wir wieder in den Raum mit den Bonbons gegangen und haben sie probiert, meine sind ein bisschen verbrannt und haben demnach auch nicht so gut geschmeckt.

Wir haben die Bonbons aufgeteilt und sind dann nach Hause gefahren.

Dies war der 2. und der letzte Tag in der Botanika

Josua M. aus der 7B

 

Landestypisches Essen in der 6d
In der Projetwoche haben alle ganz tolle Sachen gemacht. Wir, die 6d hatten das Thema „Das Landestypische Essen" , und haben z.B. von China, Türkei, Spanien u.s.w... Plakate gemacht und diese im Flur an die Fenster zur Präsentation geklebt.
Selin

 

5. Jahrgang:  Projekt Schokolade

Wie kommt die Schokolade in den Laden?

Wie wird aus Kakao Schokolade?

Gibt es einen Schokoladenbaum?

Was haben Maya und Azteken mit der Schokolade zu tun?

2 + 2 = Schokolade? Schokoladiges in der Mathematik

Why some children don't like chocolate: stories, posters, games, drama

Schokoladenprojekt: Schokosongs und Schokogedichte.

 

Die Klasse 8a hat das Thema "Masthühnchen" bearbeitet

Die Brust auf Übergröße gezüchtet, die Beine verdreht und die Hühnchen eng aneinander liegend. Unter diesen schrecklichen Umständen wachsen Masthühner auf. Und diese Hühnchen landen nach ca. 35 Tagen der Mast auf den Tellern der Konsumenten. Doch warum wird gerade der Brustmuskel gezielt gezüchtet und was passiert mit dem Restfleisch?
Diese und noch weitere Fragen stellten sich in unserer Klasse. Um sie zu beantworten, lasen wir inforeiche Berichte und erstellten nach diesen Informationen Plakate her. Jede Gruppe hatte sich auf ein Gebiet innerhalb dieses Themas spezialisiert. Auf den Plakaten standen später viele Informationen: Sobald die Küken geschlüpft sind, werden nur die weiblichen Tiere auf Fließbänder geworfen. Viele männliche Küken werden direkt nach dem Ausschlüpfen getötet, da sie nicht so viel Fleisch ansetzen. Nachdem die Hühnchen über einige Fließbänder transportiert wurden, werden sie in Kisten geschleudert. Schließlich landen sie auf dem mit Kot bespritzten Boden der Halle, in der die Hühnchen dann ca. einen Monat eng aneinander gedrängt leben. Durch die bestehende Enge stecken sich die Hühnchen mit Krankheiten an. Um dieses zu verhindern, bekommen fast alle Masthühnchen Antibiotika gespritzt. Diese Antibiotika setzen sich in dem Fleisch der Hühnchen ab. Wenn wir dieses Fleisch verzehren, essen wir die Antibiotika also mit. Irgendwann können sich dann antibiotikaresistente Keime in unseren Körpern bilden, die dafür sorgen, dass das Antibiotikum, das wir bei einer Krankheit verschrieben bekommen, nicht mehr richtig anschlägt.
Sobald der Brustmuskel der Hühnchen groß genug ist, denn dieser wird am liebsten gekauft, werden die Hühnchen nach etwa einem Monat geschlachtet. Der Schlachtvorgang geschieht völlig automatisch. Die Teile, die die Menschen gerne essen, werden eingeschweißt und zu dem nächsten Supermarkt gefahren, wo wir sie dann in der Kühltruhe finden. Doch was passiert mit dem Fleisch, das wir nicht essen mögen? Füße zum Beispiel? Nun, ein Teil wird in afrikanische Länder exportiert. Doch ein Teil wird hier zum Beispiel in Chicken- Nuggets verarbeitet. Darin finden wir alle möglichen Adern und Sehnen. Es wird aber auch Gelatine aus dem Rest gewonnen. Wir finden sie zum Beispiel in Wackelpudding.
Diese Projektwoche war sehr lehrreich, denn wir lernten die grausamen Umstände des Aufwachsens der Masthühnchen kennen und erhielten sonst noch viele andere Informationen, um zu wissen, wo unser Fleisch überhaupt herkommt.

Vanessa Dohrmann und Melissa Preuß, 8a

 

Die Ergebnisse der klasseninternen Projekte wurden in Bild und Ton und als Wandzeitungen am 4.Mai von 12:30 bis 14:30 schulintern präsentiert und im

Rahmen des alljährlichen Kinder- und Jugendaktionstags Neustadt (6.Juli 2012) auf unserem Schulgelände der Öffentlichkeit zugänglich sein.