Internationaler Projekttag der UNESCO-Projekt-Schulen

Was verbindet Sprachen, Bienen, Eisbären und Regenwald mit afrikanischer Kultur? Die Antwort darauf findet man am 30. April in der Valckenburghstraße, wenn die Wilhelm-Kaisen-Oberschule die Ergebnisse des 10. Internationalen Projekttags „Welterbe Erde - mach dich stark für VIELFALT!" von 11.30 - 13.30 Uhr in den Klassenräumen und auf den Fluren präsentiert.

"Wir haben die Erde nicht von unseren Vorfahren geerbt, wir haben sie von unseren Kindern geliehen", soll Sitting Bull, Stammeshäuptling und Medizinmann der Hunkpapa-Lakota-Sioux gesagt haben. Um zu erkennen, wie wichtig es ist, Vielfalt zu erhalten, muss man sich – am besten praktisch - mit ihr auseinandersetzen.

Die Bedeutung von Bienen für unsere Umwelt erfahren die Fünftklässler beim Graben und Pflanzen im Schulgarten. Einige Schüler des sechsten Jahrgangs lernen den „Klimabotschafter Eisbär" näher kennen, die anderen erforschen den Regenwald. Mit der Vielfalt der Kultur und Tierwelt afrikanischer Länder wird der Jahrgang 7 nicht nur durch Referenten von der gemeinnützigen Organisation „Gemeinsam für Afrika" konfrontiert, sondern ebenso in der Afrika-Ausstellung im Überseemuseum. Auch hier steht die praktische Arbeit wie der Bau von Stempeln, Amuletten, Masken und Hütten im Vordergrund.

Die Vorbereitungsklasse malt Schilder in verschiedenen Schriften, um die Vielfalt der Kulturen an der WKS zu zeigen, der neunte Jahrgang wird die sprachliche Vielfalt an der WKS sichtbar machen.

Auf der Homepage der UNESCO-Projektschulen werden bedrohte Wörter gesammelt – alle können mitmachen (http://www.ups-schulen.de/projekttag_2014_gemeinsameak.php).

P.Niehardt, ups-Koordinatorin