Ein Schülertext von Kira Riegger, Victoria Jakobi, Gulan Koc (alle 10b), Tabea Lange (10d), Caro Lukaschewsky, Farooq Sher (9d)

In der Woche vor Weihnachten sind wir zusammen mit Frau von Heereman im Europahaus in Aurich gewesen. Wie jedes Jahr fand dort für alle UNESCO - Projektschulen ein internationales Seminar statt, diesmal zum Thema: „Was uns das Essen anderer Nationen erzählt – Unterschiede zwischen Industrieland und Entwicklungsland“. Meistens kommen noch Schulklassen aus dem Ausland, doch diesmal haben die Schüler, die aus Russland kommen sollten, abgesagt. Trotzdem haben wir während des Seminars Englisch gesprochen.

Auf der Hinfahrt im Zug haben wir noch einmal unsere Präsentation geprobt, denn gleich nach unserer Ankunft fing das Programm schon an. Alle Schüler stellten sich, ihre Schule und die Stadt, aus der sie kamen, kurz vor. Außer uns waren noch Schüler aus Wetzlar, Goslar und Hamburg da. Wir haben etwas über den Bremer Dom, den Roland, die Bremer Stadtmusikanten, das Schnoor und unsere Schule erzählt.

Am nächsten Morgen gab es für alle Schüler eine Einführung. Im Seminarraum hingen sehr viele Bilder passend zum Thema. Einige Aufnahmen aus Entwicklungsländern gingen uns ziemlich unter die Haut. Jeder Schüler sollte sich ein Foto aussuchen und etwas dazu sagen. Zum Schluss sprachen wir über die Gründe für die ungerechte Verteilung der Nahrungsmittel.

Für die nächsten Tage waren Workshops geplant. Es gab 4 Workshops und wir sollten uns so einteilen, dass in jedem Workshop Schüler aus jeder Stadt vertreten waren. Also nahmen Tabea und Caro am music- workshop, Kira am creative- writing-workshop, Gulan und Victoria am theatre- workshop teil. Glad Farooq bekam den Platz im art workshop.

Im Musikworkshop haben wir zuerst den Liedtext des Songs ‚ I see fire von Ed Sheeran‘ umgedichtet. Unser Text mit dem Titel ‚I see hunger‘ handelt von der ungerechten Verteilung der Nahrungsmittel und dem Leid der Armut.  Danach haben wir einen Text, den die Schüler aus dem creative writing workshop geschrieben haben, vertont. Unser Teamer Max hat uns am Klavier begleitet, wir haben gesungen.

Im creative writing workshop haben wir passend zum Thema eine Geschichte geschrieben und ein Gedicht für die Musikgruppe verfasst. Außerdem haben wir für die Abschlusspräsentation ein Plakat mit konkreter Poesie gestaltet. Unterernährung, Hunger und Armut haben wir dort dem Überfluss und Reichtum der Industrienationen gegenübergestellt.

Der Kunstworkshop hat zum Thema eine Bildfolge gemalt, die zeigt, dass die Industriestaaten, die nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung stellen, einen Großteil der Nahrungsmittel verbrauchen. Da bleibt für arme Länder wenig übrig und es gibt viele hungernde Kinder. Das Kindergesicht auf dem gemalten Bild steht stellvertretend für viele Millionen hungernder Kinder.

Der Theaterworkshop hat mehrere kurze Szenen zum Thema eingeübt. Unsere Gruppe hat die Essgewohnheiten der Industrie- und Entwicklungsländer etwas zugespitzt dargestellt. Es war interessant in den verschieden Rollen zu stecken und wir konnten viel Neues mitnehmen.

Uns allen hat das Seminar viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt. Wir werden diese schöne Zeit, die lustigen Momente und die wundervollen Menschen niemals vergessen und wir würden jederzeit wieder mitfahren.